Als Läufer mit wenig Zeit pro Woche kenne ich das Dilemma: Du willst stärker werden, Verletzungen vorbeugen und deine Laufleistung verbessern — aber die Stunden auf der Uhr sind begrenzt. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du einen effektiven, individuellen Kraftplan für Läufer erstellst, der mit 1–3 kurzen Einheiten pro Woche funktioniert. Die Anleitung ist praktisch, evidenzbasiert und alltagstauglich — genau das, was ich auf Thegofasternuns (https://www.thegofasternuns.de) teile.
Warum Krafttraining für Läufer wichtig ist — auch bei wenig Zeit
Ich höre oft: „Ich laufe doch, wozu brauche ich Krafttraining?“ Kurz gesagt: Krafttraining macht dich ökonomischer, reduziert das Verletzungsrisiko und hilft dir, schneller zu werden. Vor allem bei begrenzter Trainingszeit ist ein gezielter Kraftplan effizienter als willkürliche Übungen. Mit 20–40 Minuten pro Einheit kannst du große Effekte erzielen, wenn du die richtigen Reize setzt.
Grundprinzipien für einen zeitoptimierten Plan
Wie du deinen verfügbaren Zeitrahmen wählst
Bevor du loslegst, kläre ehrlich: wieviel Zeit pro Woche kannst du realistisch investieren? Hier drei praktikable Optionen, die ich selbst mit Athleten getestet habe:
Aufbau einer Einheit (20–40 Minuten)
Meine bevorzugte Struktur für eine 30-minütige Einheit:
Beispiele für Übungen — was wirklich funktioniert
Konkrete, anpassbare Wochenpläne
Unten findest du drei Beispielpläne für 1x, 2x und 3x Wochenoptionen. Passe Gewichte und Sätze deinem Niveau an.
| 1x/Woche (35–40 min) | Warm-up 7 min Goblet Squat 4x6–8 Rum. Kreuzheben (Kettlebell) 3x6–8 Bulgarian Split Squat 3x6–8 je Seite TRX-Row 3x8–10 Plank 3x30–45s |
| 2x/Woche (2×30 min) | Session A (Schwer Unterkörper): Warm-up 5 min, Frontkniebeuge 4x5, Einbeiniges Kreuzheben 3x6, Step-ups 3x8 je Seite, Pallof Press 3x30s. Session B (Oberkörper+Stabilität): Warm-up 5 min, Kettlebell Swing 4x8, Push-ups 4x8–12, TRX-Row 4x8, Side Plank 3x30s. |
| 3x/Woche (3×25 min) | Tag 1: Schwer Unterkörper: Back/Front Squat, Einbeiniges Kreuzheben. Tag 2: Explosiv: Skater Hops, Box Jumps, leichte Bulgarian Split Squats (hohe Geschwindigkeit). Tag 3: Stabilität & Oberkörper: Pull/Push, Pallof, Dead Bugs, Farmers Carry. |
Progression und Periodisierung — kurz & praxisnah
Ich empfehle einfache Progressionsregeln:
Fehler, die du vermeiden solltest
Praktische Tipps für den Alltag
Wie ich einen individuellen Plan anpasse
Wenn ich Athleten coachte, beginne ich mit drei Fragen: Wie viel Zeit? Welche Verletzungshistorie? Was ist das Hauptziel (schneller, robuster, länger)? Daraus ergibt sich die Priorität: Unterkörper, Einbeinigkeit, Plyo oder Stabilität. Dann wähle ich 4–6 Übungen pro Session und definiere klare Progressionsschritte. Du kannst das selbe Prinzip anwenden: Start simpel, messe Fortschritt (Stärke, Schmerzen, Subjektives Gefühl) und justiere.
Wenn du willst, kann ich dir anhand deiner Trainingszeit, Laufkilometer pro Woche und eventuellen Beschwerden einen konkreten, personalisierten Plan vorschlagen — schreib mir gern die Details.